In dieser verkürzten Handelswoche, konnte ich 7 Trades absetzen und gehe nach 3 Gewinnern und 4 Verlierern, mit einem kleinen Gewinn von +0,7% ins Osterwochenende. Die Ausführungen der Trades waren eigentlich in Ordnung und ich habe mich nicht zu übermäßig riskanten Manövern hinreißen lassen. Daher bin ich recht zufrieden mit dem Trading in dieser Woche. Lediglich den letzten Trade (EUR/USD long) könnte ich vielleicht als “Verzweiflungstrade” deklarieren. Hier habe ich mich nämlich wieder in den unberechenbaren 1-Min-Chart begeben, da die größeren Zeitebenen kein Einstiegssignal mehr generierten – ich aber noch eine Chance haben wollte, die bis dahin aufgelaufenen Verluste auszugleichen. An dem Setup war aber im Grunde nichts auszusetzen und ich hätte mit diesem Trade sogar fast einen Top-Trade geschafft.
Anbei die Transaktionsliste und einige ausgewählte Trades aus dieser Woche.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und frohe Ostern!
EUR/USD: Der Euro befand sich am Montag in einem intakten Abwärtstrend gegenüber dem US-Dollar und markierte mit einem Umkehrstab im H1-Chart einen möglichen Punkt 3 eines 1-2-3-Setups. Mit dem gleichen Setup platzierte ich im M15-Chart eine Short-Order am Punkt 2, um in diesem Timeframe einen Trend zu handeln. Leider kam es hier lediglich zu einem Test des Triggers und der Kurs drehte nach oben ab.
Am Dienstag wurde dann im H4-Chart (Abbildung H3-Chart) ein Umkehrstab in einem immer noch intakten Abwärtstrend ausgebildet. Diesen konnte ich aber nicht direkt handeln, da ich vormittags anderweitig beschäftigt bin. Am Nachmittag gelang dann aber der Einstieg mit einem 1-2-3-Setup im M15-Chart …wieder mit dem Ziel, einen Trend zu handeln. Wie der Stopverlauf zeigt, habe ich diesem Trade wohl etwas zu viel Luft gelassen, so dass ich zu spät ausgestoppt wurde.
Im Verlauf dieses Trades, konnte ich aber noch den Break des Vortagestiefs (YL) erfolgreich scalpen, so dass diese Abwärtsbewegung doch noch profitabel für mich war.
Am Donnerstag hatte sich dass Chart-Bild im EUR/USD insofern geändert, dass zumindest im H1-Chart bereits ein intakter Aufwärtstrend vorlag. Mit dem Break des letzten Korrekturhochs im M15-Chart, wurde dann auch ein Einstiegssignal generiert. Aufgrund der bevorstehenden Feiertage, wollte ich in diesem Timeframe aber keinen Trend mehr handel und schaltete daher in den M1-Chart um. Hier fand sich dann auch ein passendes 1-2-3-Setup und ich folgte einem Trend bis zum Widerstand S1.
AUD/USD: Der Abwärtstrend wurde am Montag mit dem Break des letzten Korrekturhochs zunächst beendet. Am Mittwoch lag dann im H3-Chart ein aufwärts gerichtetes 1-2-3-Setup vor und ich spekulierte auf die Entstehung eines Aufwärtstrends (der bis heute noch nicht bestätigt ist). Der Einstieg erfolgte etwas verspätet nach einem Umkehrstab im M15-Chart, mit dem Ziel, die entstehende Bewegung zu handeln. Was folgte, war allerdings eine Seitwärtsbewegung, die schließlich auch den Stop-Loss erreichte.